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Gigantischer „Eierhaufen“ im Aquazoo Schmiding

//Gigantischer „Eierhaufen“ im Aquazoo Schmiding

Gigantischer „Eierhaufen“ im Aquazoo Schmiding

Am Sonntag 22.2 überraschte die stattliche 6m große Netztpythondame vor den Augen der Besucher im Aquazoo Schmiding mit einem gigantische Gelege bestehend aus ca.  40 Eiern. Diese Anzahl entspricht wirklich einer enormen Menge wenn man bedenkt, dass die Literatur im Mittel 24 Eier angibt.

 

Netzpythons zählen zu den Riesenschlangen. Von allen Pythonarten werden Netzpythons am größten und halten neben Anakondas den Rekord der längsten Schlange der Welt. „Mit ihrer gewaltigen Länge von fast 6m ist unser Weibchen im Aquazoo Schmiding ein wahrer Koloss und zählt schon zu den wirklich großen Exemplaren“, erklärt Thomas Weiss, Tierpfleger im Aquazoo Schmiding, stolz. Gesicherte Angaben zur Maximallänge der Art liegen nicht vor, generell gelten Netzpythons mit einer Länge von über 6m als sehr selten. Eines der längsten bisher seriös vermessenen Individuen stammt aus Indonesien und wies im anästhesierten Zustand eine Gesamtlänge von 6,95 m auf.

 

Der Rücken der Schlange besticht durch eine komplizierte, rautenförmige Zeichnung. Dieser „Netzzeichnung“ verdankt die Schlange auch ihren deutschen Namen.

 

Netzpythons halten sich vorwiegend im dichten Urwald auf. Obwohl sie sich hauptsächlich im Dickicht und auf Bäumen aufhalten bewegen sie sich auch im Wasser sehr sicher. Und dies bewies unsere Python auch eindrücklich als sie vor ca. 80 -90 Tagen die Paarung im Wasser vollzog. Nach ihrer 3monatigen Trächtigkeit überraschte sie mit über 40 Eiern.

 

In der Regel sind die Eier bei den meisten Reptilien eher klein. Doch die Eier des Netzpython sind ziemlich groß. Die durchschnittliche Größe der Eier liegt bei 11cm und 200 Gramm Gewicht. Die weißliche Schale ist dünn und klebrig. Das Gelege wird nun 60 – 120 Tage lang bebrütet. Das Weibchen bewacht in dieser Zeit aggressiv das Gelege und liegt meist zusammengerollt über den Eiern. Sie sorgt damit für gleichmäßige Temperaturen. Die Brutfürsorge endet mit dem Schlupf der Jungen, wobei die Jungtiere die Schale des Eies mit ihrem Eizahn aufritzen und vorerst mal nur den Kopf herausstrecken bevor sie für immer die schützende Eihülle verlassen.

 

Nach dem Auskriechen aus dem Ei messen Netzpythons bereits 60 bis 75cm und wiegen 110 bis 170g. In der ersten Zeit wachsen sie jährlich um 60cm oder mehr, danach verlangsamt sich das Wachstum.

2018-10-09T08:40:53+00:00 Februar 23, 2015|News|