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Nachwuchs, Nachwuchs, Nachwuchs

//Nachwuchs, Nachwuchs, Nachwuchs

Nachwuchs, Nachwuchs, Nachwuchs

Es ist ein tierisch süßer Kindergarten, den man derzeit im Zoo Schmiding in Krenglbach bei Wels (OÖ) erleben kann: die seltene Säbelantilope, das aufgeweckte Zebrafohlen, die jungen Roten Sichler, ein Gänsegeierküken, ein Zwergeselbaby und viele andere entzücken die Besucher.

Auf den ersten Blick wirkt das Zebrafohlen, Zuri, klein und schmal neben seiner Mama. Wenn man allerdings genauer hinsieht, kann man erkennen, dass das erst eine Woche alte Fohlen schon fast die volle Beinlänge erwachsener Zebras hat. Das ist wichtig, damit es mit den Großen mithalten kann. „Wenige Minuten nach der Geburt können Zebrababys stehen und laufen“, berichtet Tierpflegerin Can Hasibe. „In der Natur ist dies für die Fluchttiere überlebenswichtig, um den Raubtieren zu entkommen“ Hier im Zoo Schmiding hat es zwar nichts zu befürchten, aber das kleine Zebra ist trotzdem schon flink unterwegs und erkundet im Galopp neben seiner Mama die Anlage und lernte dabei auch schon die Nashörner kennen.

Fast 2 Monate alt ist der kleinen Gänsegeier, dessen zartes Daunengefieder nun schon langsam dem hellbraunen Jugendkleid weicht. Bis zur ersten Flugstunde sitzt der Nesthocker aber noch gut behütet im elterlichen Horst.  Allerdings reckt das Küken schon neugierig seinen langen Hals über den Rand des Nestes, und ist dabei auch von Besuchern nun schon gut in der großzügigen Freifluganlage im Zoo Schmiding zu entdecken. Zwei Monate wurde das Ei von seinen Eltern im Wechsel bebrütet. Anfangs wurde der kleine Gänsegeier vor allem durch vorverdaute Nahrung, die die Altvögel aus dem Kropf hervorwürgen versorgt. Sehr schnell beginnen die Nestlinge allerdings, vorgewürgte Fleischbrocken selbstständig zu fressen und schon mit etwa vier Monaten sind sie flugfähig und bald darauf ganz auf sich gestellt.

Gleich nebenan, im Subtropicum, zeigt sich der Nachwuchs der Roten Sichler. Dass es sich um junge Rote Sichler handelt, ist allerdings auf den ersten Blick nicht zu erkennen: Im Gegensatz zu ihren leuchtend rot gefärbten Eltern sind die jungen Sichler dunkelbraun. Für die Kleinen ein wichtiger Schutz: Im Nest sind sie so gut getarnt. Das arttypische Rot der Roten Sichler zeigt sich erst mit der Geschlechtsreife im Alter von zwei bis drei Jahren.

Flauschige Frisur und treuherziger Blick so zeigt sich das kleine Zwergeselbaby.  Das kleine Eselchen kam erst am 8.Juli zur Welt, ist jetzt schon der Liebling im Streichelzoo und genießt es von kleinen Kinderhänden liebkost zu werden.

2022-07-10T18:57:02+00:00 Juli 10, 2022|News|